Vor einigen Monaten habe ich im Blog beschrieben, wie wir uns auf die Suche nach pinken Delfinen begeben hatten. Gesehen haben wir damals leider keine; Spass hat der Ausflug dennoch gemacht. Diesmal kam es anders. Am Wochenende vor meiner Schweizreise besuchten wir Tai O auf Lantau Island. Es handelt sich dabei um ein auf Stelzen gebautes Dorf. Vor einigen Jahren ist ein grosser Teil des Dorfes abgebrannt, vieles wurde jedoch wieder aufgebaut. Bewohnt wird es primär von älteren Leuten, denen die kleinen Gebäude und die Touristenbesuche nicht viel auszumachen scheinen. Interessant fand ich, dass auf dem lokalen Markt alle möglichen und unmöglichen Meeresfrüchte zum Kauf angeboten wurden. Es hatte sogar ausgestopfte Haie, neben denen ein Schild zum abenteuerlichen Foto einlud. Als wir schon fast auf dem Heimweg waren, wurden wir von einem Einheimischen angesprochen. Er unternimmt mit seinem Boot Touren zu den pinken Delfinen. Diese sind häufig vor Ort, wenn Fischerboote in der Region ihre Runden drehen. Dies war an jenem Tag der Fall. Mich wunderts, dass diese Tiere bei der Hong Konger Meeresqualität überleben können. Ein paar Hundert Meter vom Ufer weg trafen wir schliesslich auf ein Rudel Delfine. Wieso sind diese Delfine pink? Im Grunde genommen sind sie weiss. Nein, dies ist deren Originalfarbe und keine chemische Reaktion! Wenn sie sich durchs Schwimmen anstrengen, erröten sie, was dann pink schimmert. Nach der Schlappe des ersten Ausfluges, die wir mit Toblerone versüssen mussten, sind wir nun doch noch auf unsere Kosten gekommen! Freude herrscht!
Donnerstag, März 27, 2008
Freitag, März 07, 2008
Schweiz Ahoi!
Mittwoch, Februar 13, 2008
Kung Hei Fat Choi!
Schon wieder gerutscht. Wie ist das möglich? Das chinesische Jahr beginnt Mitte Februar; somit können Mann und Frau doppelt feiern. In Asien wird letzterem mehr Beachtung geschenkt als unserem Jahreswechsel. Mir soll's recht sein - zweimal Neujahr zelebrieren kommt gut!
Freitag, Februar 08, 2008
Kalt!
Mittwoch, Januar 30, 2008
Ferien in der Schweiz geplant!
Donnerstag, Januar 17, 2008
Tapetenwechsel
Sonntag, Januar 06, 2008
Kultureller Austausch
Montag, Dezember 24, 2007
Alle Jahre wieder...
Ich wuensche frohe und besinnliche Weihnachten!
Dies sind fuer mich bereits die zweiten Weihnachten in Hong Kong. Der Englische Einfluss ist kaum zu uebersehen, viele feiern sowohl die westlichen als auch die chinesischen Feiertage. Meist sind es die chinesischen Geschaefte, die nur eine Woche ueber das chinesische Neujahr im Februar die Tueren schliessen. Nochmals die Weihnachten in Hong Kong zu verbringen, ist selbst fuer mich eine Ueberraschung. Dies war nicht geplant! Verschiedene Faktoren haben schliesslich dazu gefuehrt. Zum einen haette unser Werk ein grosses Problem gehabt, wenn ich waehrend des Jahres unsere Buchhaltung im Stich gelassen haette. Im Nachhinein weiss ich, dass niemand diese haette machen koennen oder bereit gewesen waere, dies ehrenamtlich zu tun. Dies ist ein Grund, dass es mir richtig schien, laenger zu bleiben. Ab Januar werde ich laengerfristig Hilfe in der Buchhaltung erhalten. Dies sollte mir erlauben, die Buchhaltung zu ueberwachen und in andere Gebiete wie Projekte einzusteigen. Ich bin momentan in ein Projekt involviert, mache das aber nur nebenher. Mir gefallen die Stadt und die Leute wirklich gut. Im Vergleich zur Schweiz scheinen vor allem die Jungen viel anstaendiger und disziplinierter zu sein. Dies ist grossartig! Man sieht nicht viel Gepoebel und das Polizeiaufgebot ist gross. Nicht umsonst gilt Hong Kong als sichere Stadt. Ich bin in einer christlichen Gemeinde aktiv, mit der ich mich identifizieren kann. Ein kuerzlich gestartetes Projekt zielt auf den Aufbau von Kontakten mit Studenten vom chinesischen Festland, die in Hong Kong studieren. Wir bieten englische Konversationsabende an. Mein erstes Jahr in Hong Kong war primaer die Zeit, die ich brauchte, um mich einzuleben und mit den Leuten und der riesen Stadt klarzukommen. Dies ging fuer mich als Schweizer vom Lande nicht von heute auf morgen. In der Zwischenzeit fuehle ich mich hier zu Hause; nur an den Smog und die schlechte Luft werde ich mich wohl kaum gewoehnen koennen. Wir sind rund 60 Vollzeitmitarbeiter in unserer Organisation und koennten nochmals 20 brauchen. Wir arbeiten und leben auf einer ehemaligen Militaerbasis. Wir bezeichnen uns als Familie; wenn ich so darueber nachdenke, muss ich sagen, dass wir das auch sind. Knapp die Haelfte sind Australier; der Rest auf etwa 20 Nationen verteilt. Der deutschsprachige Raum ist mit mir und Lisa, einer Deutschen, vertreten. Ich erwaege stets den Zeitpunkt, wann ich in die Schweiz zurueckkehren soll. Ich will mich in dieser Frage fuehren lassen und bleibe wachsam, um diesen nicht zu verpassen. Eines ist sicher: Ich weiss, dass er noch nicht gekommen ist! In der Zwischenzeit geniesse ich die Weihnachtszeit und denke - abseits von Geschenken und Einkaufsstress - ueber den wahren Sinn von Weihnachten nach. Frohe Weihnachten Euch allen!
Samstag, Dezember 15, 2007
Besuch aus der Schweiz
Sonntag, November 11, 2007
Tierisch...
Montag, November 05, 2007
38.12%
Eigentlich wollte ich schon länger einen Post über meinen 30. Geburtstag schreiben. 30 wird man nicht alle Tage und das ist auch gut so. Neben einigen Kondolenzen und Grinsern kombiniert mit Augenzwinkern durfte ich viel Schönes erleben. 30 werden tut nicht weh und ändert nicht viel im Alltag. Nach dem Konsultieren der offiziellen Schweizer Sterbetafeln 2005 darf ich davon ausgehen, 38.12% meines Lebens bereits hinter mich gebracht zu haben, davon 1.9% in Hong Kong. Klingt interessant, nicht? Ich wurde am Geburtstag zünftig verwöhnt. Die gesamte Mannschaft hat am Morgen ein Ständchen gesungen und später haben sie mich bekucht. Am Nachmittag wurde ich unter einem Vorwand in unser Cafe gelockt, wo dann gefeiert wurde. Am Abend organisierten ein paar Freunde schliesslich noch ein Nachtessen. Dies war ein Aufsteller! Brot wird in Hong Kong üblicherweise als Toastbrot verstanden. Dass wir im Westen gerne dunkles Brot haben und dieses statt lampig knusprig sein soll, habe ich hier vermutlich schon jedem einmal erzählt. So habe ich denn auch ein Geburtstagsbrot gekriegt - inklusive Kerzen! Vegemite ist ein Kapital Australischer Herkunft. Der Kampf geht hin und her - während die Aussies auf Vegemite schwören, bevorzugen die Briten Marmite. Meine Präferenz liegt eindeutig bei Vegemite. Eines ist sicher - wenn ich wieder in die Schweiz zurückkomme, wird Vegemite weiterhin gekauft!
Sonntag, Oktober 28, 2007
Trip auf die Philippinen 2007
Montag, Oktober 01, 2007
Doulos Besuch & Lantern Festival
Montag, September 03, 2007
Pink Dolphins
Montag, August 20, 2007
Bowling
Montag, Juli 30, 2007
Castle Peak (583 müM)
Freitag, Juli 13, 2007
Harbin & Manzhouli
Dienstag, Juni 19, 2007
History Museum
Dienstag, Mai 29, 2007
Abend in Tsim Sha Tsui
Samstag, Mai 19, 2007
Durian Party
Bald schon wieder vorbei...
die Durian Saison!
http://de.wikipedia.org/wiki/Durian
Was gibt es dazu noch zu sagen? In Malaysia und Thailand sind Durian eine Delikatesse. Auch in Hong Kong werden sie vielerorts angeboten. Lin aus Malaysia hat oft von der Stinkfrucht geschwärmt. Die Durian wird normalerweise beim ersten Verzehr - gelinde ausgedrückt - nicht als wohlschmeckend empfunden. Ich kann dies bestätigen. Wir haben den Geschmack einer reifen Durian als Vanillecrème mit Zwiebeln definiert. Der Odeur eines gereiften Exemplars lässt die Augen tränen oder Leute im Supermarkt umherschnuppern. In Malaysia sind sie in der U-Bahn und in den meisten Hotels nicht erlaubt. Auch dürfen sie nicht als Handgepäck ins Flugzeug mitgenommen werden. Werden Durian im Laden angeboten, bemerkt man das sofort. Das letzte Mal, als wir Durian gekauft haben, habe ich die Verkäuferin gebeten, das Fruchtfleisch in mindestens zwei Plastiksäcke einzupacken. Wir mussten sie in den Bus mitnehmen. Der Geruch ist aber selbst durch die Plastikschichten gedrungen. Aber nun zum guten Teil der Geschichte: Das erste Mal war es ein Versuch oder eine Mutprobe. Niemand hat sich wirklich überwinden können und Lin hat die Frucht schliesslich alleine verspeist. Beim zweiten Mal war es anders. Auf mein Drängen hin haben wir neulich eine weitere Durian Party veranstaltet. Diesmal hat es allen geschmeckt und es war schliesslich nicht genug Durian für alle da! Der Volksmund hat wohl recht wenn es heisst: "Durian has to grow on you".
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